Monatsrückblick Januar 2025 | Aus dem Winterschlaf erwacht

Monatsrückblick Januar 2025 | Aus dem Winterschlaf erwacht

Hallo Januar, dieses Mal hatte es den Anschein, du bist endlos. Ich habe wirklich etwas gebraucht, um in diesem Jahr anzukommen. Lag es vielleicht daran, dass ich Silvester einfach verschlafen habe und am 01.01.2025 morgens aufgestanden bin, so als wäre nichts gewesen. Mir kam es so vor, als hätte sich nichts verändert. Wie gut, das wir gleich am dritten Tag des neuen Jahres unser erstes Tarottreffen hatten, somit bin ich dann langsam aber dennoch in 2025 gelandet. In diesem Jahr habe ich das Gefühl, du lieber Januar, ziehst dich endlos. Grau in Grau, eine nicht enden wollende Wolkendecke über Tage, die wie eine Glocke jedes Licht, jeden Sonnenstahl blockiert. Dann die ersten Frühblüher, Winterlinge, im Garten meiner Freundin entdeckt. 🧡 Die ersten Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die Glocke von Nebel und Dunkelheit. Tief durchatmen und genießen. Die Frage die ich mir echt stelle, war das in den vergangengen Januarmonaten auch so, oder nehme ich es nur anders war?

Winterlinge | Endlich Farbe im Januargrau
Imbolc, grünes Kreuz geflochten aus Binsen, danke Astrid

Erstes Tarottreffen 2025

Ein besonderes Event zu Beginn eines jeden Jahres ist das erste Tarot-Treffen, an dem wir unsere Jahreskarten ziehen. Wir, das sind Kirsten, Astrid und ich. Vielleicht erinnerst Du Dich an ein Foto von uns aus meinem Jahresrückblick 2024.

Es ist immer wieder spannend. Am 03.01.2025 habe ich meine Jahreskarte für 2025 gezogen. Die MÄSSIGKEIT ist meine Begleiterin für dieses Jahr. Ihre Botschaft an mich, in diesem Jahr mein eigenes Maß zu finden, jeden Tag. Dieses Jahr geht es darum, mein inneres und mein äußeres Gleichgewicht auszubalancieren und in Einklang zu bringen. Mit anderen Worten, die Fähigkeit weiterzuentwickeln, alle Seiten des Lebens miteinander zu verbinden und auszuloten. Es geht um Geduld, Freude, Gelassenheit, Bewusstsein und Verbundenheit. Mein erster Impuls, als ich die Karte gezogen habe war: Es ist alles da. Ich bin mit der Natur und dem großen Ganzen verbunden. Ich darf mit allem spielerisch umgehen.

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Mässigkeit, meine Tarot Jahreskarte 2025

Herausforderung der besonderen Art

Eine echt große Herausforderung hat mich in diesem Monat enorm Kraft gekostet. Ein richtiger Emotionscocktail hat mich überwältigt. Von Wut, Enttäuschung (Ende der Täuschung), Traurigkeit, Hilflosigkeit bis hin zur Ohnmacht (ohne Macht) war alles dabei. Ich habe mich lange nicht mehr so erlebt.

Was war passiert: Im letzten Jahr habe ich auf eine Nachricht von meinem Steuerberater gewartet, in der er mir mitteilt, dass meine Steuererklärung 2022 endlich fertig ist. Leider vergeblich. Im Oktober schrieb ich eine E-Mail um nachzufragen. Keine Antwort. Eine Woche später habe ich per Briefpost nachgefragt. Keine Antwort. Anfang Januar bemühte ich das Kontaktformular der Steuerberatungskanzlei, um eine Antwort auf meine Frage zu bekommen. Nachdem auch hierauf keine Antwort kam, versuchte ich es per Telefon. Ich rief an, in der Hoffnung, jemanden zu erreichen.

Tatsächlich, ich hatte eine Mitarbeiterin des Büros am Telefon. Dieses Gespräch war sowas von außerirdisch, ich war echt geschockt. Ich will jetzt hier nicht das ganze Gespräch ausführen, nur so viel, meine Steuererklärung konnte nicht gefunden werden und ob sie schon bearbeitet wird, wusste die Mitarbeiterin auch nicht. Zum Ende des Gesprächs sagte sie mir dann: „Wenn ich jetzt nicht mit Ihnen telefonieren müsste, könnte ich weiterarbeiten.“ Ich war geschockt, hatte keine Aussage zu meiner Steuererklärung und wusste nicht mehr, was ich sagen sollte.

Nachdem ich das Telefonat beendet hatte, kam ein Schwall von Emotionen hoch, die ich kaum noch zu händeln wusste. Was war das denn gerade eben? Wie gehe ich denn jetzt damit um. Ich habe das ganze Gespräch noch mal in mir nachvollzogen und war nur sprachlos darüber, was mir eigentlich selten passiert. Hatte sie auf meine Frage, ob es besser wäre, einen anderen Steuerberater damit zu beauftragen, gesagt: „Das haben schon andere versucht, es gibt keine, die noch Mandanten annehmen, aber vielleicht haben sie ja das Talent, jemanden zu finden.“

Das war an einem Donnerstag im Januar. Ich musste mich und meine Emotionen erstmal sortieren. Am Freitag habe ich dann früh morgens angefangen zu telefonieren. Einige Büros sicherten mir einen Rückruf zu und andere sagten mir wirklich ganz klar, nein, wir nehmen keine neuen Mandanten mehr. Eine Steuerberaterin, mit der ich sprach gab mir den Tipp, auf der Homepage der Steuerberatungskammer Niedersachsen nachzusehen, dort gäbe es eine Liste von Steuerberatern, die neu angefangen haben und/oder die noch Mandanten nehmen.

Es waren sehr viele freundliche und hilfreiche Gespräche, die ich geführt habe. Am Montagabend hatte ich dann einen Rückruf eines Steuerberaters hier aus der Nähe. Es war der erste Versuch, den ich am Freitagmorgen gestartet hatte. Die Mitarbeiterin hatte mir zugesichert, dass ihr Chef zurückruft. Nachdem ich mein Problem geschildert hatte sagte er mir, ich solle meine Unterlagen abholen und in seinem Büro abgeben. Sie würden das machen. Mir viel ein Stein vom Herzen. Ich habe dann meine gesamten Unterlagen abgeholt, noch ein Gespräch mit meinem alten Steuerberater geführt, mehr will ich dazu nicht mehr schreiben. Das ist wirklich eine Geschichte für einen eigenen Blogartikel zum Thema Steuerberaterwechsel.

Fazit: Meine Steuererklärung 2022 ist beim Finanzamt gelandet. Ich habe heute die Nachricht bekommen. Natürlich habe ich auch die Steuererklärung 2023 abgeholt und meinem neuen Steuerberater übergeben. Ich fühle mich jetzt gut betreut und versorgt.

Sich den Wind um die Nase wehen lassen bringt Klarheit

Es findet wieder statt | Mütter-Auszeit-Wochenende

In den letzten Tagen war ich in den Planungen für ein Auszeit-Wochenende für Mütter von Kindern mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Das Kindernetzwerk Aschaffenburg e.V. mit Hauptsitz in Berlin, plant erneut ein Mütter-Auszeit-Wochenende und hat mich um Unterstützung gebeten. Ich habe schon viele dieser Wochenenden unterstützt und begleitet, umso mehr freue ich mich, dass es endlich wieder startet.

Ich habe mein Angebot geschrieben und ein Programm für ein ganzes Wochenende von Freitag bis Sonntag entwickelt. Ein Motto für dieses Wochenende festgelegt und mit Inhalten gefüllt, sodass ein komplettes Wochenendprogramm als Vorschlag auf den Weg gegangen ist. Das erste Feedback war schon gut, mal schauen, ob die Gestaltung so Anklang findet, oder ob noch was geändert werden darf. Ich freue mich riesig darüber, denn diese Wochenenden sind so unglaublich wertvoll, nicht nur für die Teilnehmerinnen, auch für mich. 🦋

Entspannt die Natur genießen, mit allen Sinnen

Was im Januar 2025 sonst noch los war

  • 🧡 Pizzabuffet am 86. Geburtstag meiner Mutter
  • 🧡 Freundinnenurlaub gebucht
  • 🧡 Ein Saunatag mit Sushi
  • 🧡 Eine alte Freundin nach langer Zeit wieder getroffen
  • 🧡 Ein Spieleabend, Carcassone stand auf dem Spielplan
Pizzabuffet, am 86. Geburtstag meiner Mutter

Erkenntnis des Monats

💡 Wenn ich meine Betriebsstätte in privaten Räumlichkeiten habe, muss ich für meinen privaten PKW zusätzlich GEZ bezahlen, weil ich diesen auch für dienstliche Zwecke nutze. Anschreiben der GEZ mit der Forderung um Auskunftserteilung zu dem Thema.

Und bei Dir so?

Das war mein Monat Januar 2025, wie war Deiner?

Wenn Du jetzt die Schultern zuckst und Dir denkst, keine Ahnung, das muss ich erstmal nachdenken, fang doch an, auch für Dich einen Monatsrückblick zu schreiben, damit Du im Laufe des Jahres darauf zurückblicken kannst.

Oft haben wir am Ende des Jahres das Gefühl, wir haben nichts gemacht, gelernt, erlebt. So ein Monatsrückblick bringt Klarheit und oft auch Motivation. Am Jahresende wirst Du erstaunt sein, genau wie ich, denn ich mache das auch zum ersten Mal.

Wenn Du magst, schreibe mir gern Deine Erkenntnisse, die Du im Januar gewonnen hast oder was sich bei Dir ereignet hat.

Mit roter Tasse 🧡 am Schreibtiscch

Ich freue mich von Dir zu hören oder zu lesen. info@kerstinwilke.de

Wenn Du mehr über mich wissen willst, schau hier https://www.kerstinwilke.de/about/

Liebe Grüße bis zum nächsten Blog.

Kerstin

Mein Jahresrückblick 2024: Ein Jahr wie eine Wundertüte

Mein Jahresrückblick 2024: Ein Jahr wie eine Wundertüte

2024 war ein Jahr wie ein Griff in eine Wundertüte: Wenn ein neues Jahr beginnt, weißt Du nicht, was es für Überraschungen zu bieten hat. Es ist wie eine WUNDERTÜTE, vielleicht kennst Du diese noch aus Deiner Kindheit. Überraschung pur, keiner weiß, was drin ist. Manchmal sind richtig coole und schöne Dinge darin und manchmal fragst Du Dich, was soll ich denn damit. So ging es mir in diesem Jahr. Die erste Hälfte des Jahres war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte, alles lief super. Für die zweite Jahreshälfte hatte ich mir vorgenommen, mich endlich wieder mehr um mein Business und um meine Website zu kümmern. Voller Euphorie habe ich diesem Zeitpunkt entgegengefiebert mit der Vorstellung, ich setze mich jeden Tag an meinen Computer. Ich überarbeite meine Website, kreiere neue Angebote, schreibe regelmäßig einen Blogartikel und mindestens einmal im Monat einen Newsletter. Und dann öffnete sich die Wundertüte und etwas ganz anderes kam zum Vorschein und war wie aus dem Nichts an die erste Stelle gerutscht. Da war auf einmal ein Haus, welches verkauft werden wollte. Ein neues Lernportal öffnete sich und ich wurde zur Fachfrau für Haustrocknung und Hausverkauf. Okay, neue Lernaufgabe, wer weiß, wozu die gut ist. Zum Glück fand ich den JAHRES-Rückblog mit Judith und so konnte ich wenigstens zum Ende des Jahres etwas für mich und meinen Blog tun. Es ist mir nicht leicht gefallen, das Jahr in Gänze einzufangen und hier aufzuschreiben. Es ist mein erster Jahresrückblick in diesem Format. Es fehlt sicher einiges, ob wichtig oder unwichtig. In meinen Gedanken und Erinnerungen ist alles ganz klar. Diese allerdings in WORTE zu fassen ist mir nicht so leicht gefallen. Die technischen Details sind wirklich eine Herausforderung gewesen. HURRA, zum Ende ist es mir sogar gelungen, ein Inhaltsverzeichnis in meinen Blog einzufügen.

Meine Themen und Highlights in 2024

Kündigung bei meinem Arbeitgeber

Ich habe es getan, nach mehr als 12 Jahren bei ein und demselben Arbeitgeber im sozialen Bereich, habe ich endlich gekündigt. Diesen Entschluss hatte ich bereits im Jahr davor gefasst. Es passte einfach nicht mehr. Nach einem Termin bei der Rentenberatung war klar, ich gehe früher in Rente. Da ich noch keinen vollen Rentenanspruch habe, schrieb ich meine Kündigung und beantragte Rente für besonders langjährig Versicherte. Endlich mehr Zeit für Coaching und Beratung, für Familie, Freunde und für mich.

Ich habe noch nie so ein Gefühl von Freiheit gespürt, nachdem ich meine Kündigung abgegeben hatte. Dieses Gefühl ist, bis heute, mit Worten nicht zu beschreiben.

Auf eine offizielle Abschiedsveranstaltung, habe ich verzichtet. Meiner Vorgesetzten habe ich in einer kurzen E-Mail mitgeteilt, dass ich auf Blumen und warme Worte verzichte und mich gern so von meinen Kolleginnen und Kollegen verabschieden möchte, wie es für mich stimmig ist und womit ich mich wohlfühle. So wurde der Abschied für mich eine wunderbare Erinnerung und ich ging mit einem Lachen im Gesicht.

Wochen vor meinem endgültigen Abschied bin ich zum Großmarkt gefahren und habe sämtliche Lachgummis aufgekauft. Dann ca. 2 Wochen vor meinem letzten Arbeitstag habe ich angefangen in alle Abteilungen zu gehen und überall Lachgummis zu verteilen. Es sind viele gute und fröhliche Momente dadurch entstanden, an die ich mich gern zurückerinnere. An meinem letzten Arbeitstag wurde ich dann doch von Kolleginnen und Kollegen überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Es war ein schöner und zugleich trauriger Abschied und dennoch, tief in meinem Innern weiß ich, ich habe alles richtig gemacht.

Abschiedsgeschenk der Kolleginnen und Kollegen

Ein neues Lebensgefühl | Rentnerin

Seit dem 1. Oktober 2024 bin ich nun Rentnerin. Wie oft ich gefragt werde: „Na, wie fühlst du dich als Rentnerin?“ Diese Frage kann ich bis heute nicht wirklich beantworten. Für mich ist es ein Gefühl wie zwischen den Welten. Mich interessiert eher die Frage, wie fühlen sich andere Menschen bei Renteneinritt. Gibt es da ein ganz bestimmtes Rentnergefühl oder ist es einfach nur so, dass ich jetzt meinen Tagesablauf so planen kann, wie es mir gefällt? Ich genieße es sehr, morgens in Ruhe meinen Kaffee zu trinken und meinen kreativen Gedanken Raum zu geben. Neben mir liegt jetzt auf meinem Küchentisch ein Ideen-Sammel-Heft. Denn endlich habe ich mehr Zeit für mein Business und für neue Projekte. Coaching und Beratung ist seit mehr als 20 Jahren mein zweites Standbein, wahrscheinlich habe ich deswegen kein reines Rentnerinnengefühl.

Was allerdings sehr interessant ist, dass Menschen glauben, jetzt hat sie ja Zeit und kann sich um mich und meine Belange mitkümmern. Da kann ich nur sagen, falsch. Ich lerne gerade, mich neu abzugrenzen und das Wort NEIN findet eine ganz neue Wirkungskraft.

Jetzt gerade, wie ich hier so schreibe, fällt mir auf, wie entspannend es ist, sonntags nicht schon an Montagmorgen denken zu müssen und an den Stress, der wartet. Was für ein Geschenk. Viel mehr Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und mich um die Dinge zu kümmern, die mir am Herzen liegen.

Kerstin entspannt an der Nordsee

Meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht

Es ist wirklich wahr geworden, im Sommer habe ich meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht. Ein Wunsch hat sich erfüllt. Mich hat es schon lange interessiert, wie bloggen geht. Vor 2 Jahren habe ich in einem Anfänger-Workshop gelernt, wie ich eine eigene Website erstelle und was alles dazugehört. Im Laufe des Workshops kam ich zum ersten Mal mit dem Thema bloggen in Berührung. Ich musste erstmal den Unterschied zwischen Blog und Podcast verstehen. Social-Media war bis zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig bei mir angekommen. Coaching und Beratung fand bis zu dem Zeitpunkt in direktem Kontakt oder per Telefon statt. Klar habe ich Whatsapp für private Zwecke genutzt und auch Facebook hin und wieder. Was alles damit möglich ist, davon hatte ich bis vor kurzer Zeit noch keine Ahnung.

Nachdem ich meine Website veröffentlicht hatte, war klar, ich will bloggen lernen. Ich will das, was mich bewegt und was anderen dienlich sein kann, in die Welt bringen. Ich habe mir dann ein Heft angelegt und alles, was ich zum Thema bloggen fand, erstmal aufgeschrieben. Schnell stellte sich heraus, wieviel Fragen noch offen waren. So zum Beispiel:

  • Wie funktioniert ein Blog überhaupt?
  • Was brauche ich alles, um einen Blog zu schreiben?
  • Wie kriege ich einen Blog auf meine Website?
  • Was kann ich alles schreiben, gibt es Regeln?
  • Wie baut sich ein Blog auf?
  • Was muss ich alles beachten?
  • Wie kriege ich Bilder in meinen Blog?
  • usw……..

Ich habe angefangen meinen ersten Blog-Text in Word zu schreiben und mich dann mit Ariane in Verbindung gesetzt, bei ihr hatte ich den Workshop zum Thema Website besucht. Sie hat mir in einem 1:1 Zoom gezeigt, wie das mit dem Blog funktioniert und mir die ersten Schritte gezeigt. Endlich konnte ich die Texte, die ich in Word geschrieben hatte in meinem Blog veröffentlichen. Es gibt einiges, was ich noch nicht über die Technik zum Thema Blog weiß und was ich noch nicht ausprobiert habe. Das alles macht nichts, auf jeden Fall habe ich angefangen zu bloggen und meinen ersten Blog-Beitrag veröffentlicht. Das Fine-Tuning lerne ich im nächsten Jahr bei TCS mit Judith. Für mich war wichtig, ich habe einen Blog und ich kann schreiben.

Mein erster Blog-Beitrag

Ein Haus verkauft

Mitte des Jahres wurde ich auf eine ganz andere Art und Weise noch einmal richtig herausgefordert. Meine Tochter und mein Sohn haben in einer Erbengemeinschaft das Haus ihres verstorbenen Vaters geerbt. Alle waren sich einig, das Haus wird verkauft, ohne Makler. Eigentlich hatte ich damit gar nichts zu tun und doch war ich auf einmal mitten im Geschehen. Meine Kinder baten mich, bei diesem riesigen Projekt, um Unterstützung, da ich das Haus vor mehr als 30 Jahren mit ihrem Vater zusammen gebaut hatte.

Es waren aufregende und strapazierende 5 Monate bis zum Verkauf des Hauses, mit Höhen und Tiefen für alle Beteiligten. Da der Käufer das Haus noch in diesem Jahr kaufen wollte, wurde kurzfristig nachdem er das Okay von seiner Bank hatte, ein Termin zur Beurkundung am 20.12.24 festgelegt. Am 19.12. erhielten alle Beteiligten den Entwurf des Kaufvertrages und wir entdeckten einen Fehler der Notarin im Vertrag. Ein aufregendes Wochenende nahm seinen Lauf. Telefonkonferenzen, E-Mails schreiben, Korrekturen des Vertrags nachlesen usw., was für ein Ritt. Schlußendlich wurde der Vertrag am 23.12.24 unterschrieben.

Diese Zeit war ziemlich anstrengend und sehr lehrreich. Sie war auch geprägt von Begegnungen mit unterstützenden und hilfsbereiten Menschen, die ich sonst nicht kennengelernt hätte. Einen großen Dank an alle Handwerker und Fachleute, ihr Können und ihre Zuversicht.

Das verkaufte Haus

Mein Freebie in ein Willkommens-Bundle geändert

Auf meiner Website gab es seit 2022, dem Jahr, in dem ich mit Unterstützung meine Website veröffentlicht habe, 3 Freebies. Während eines Workshops erhielt ich den Impuls, daraus doch ein Geschenk-Bundle zu machen. Danke an Ariane, eine wertvolle Inspiration. Wenn du also jetzt auf meiner Website bist, kannst Du Dich für dieses Bundle eintragen. Es heißt, „Mix Dir Deinen Energiecocktail“ (Inhalt: 4 Audios und 3 schriftliche Anleitungen als pdf).

Besonders schöne Momente in 2024

Wenn ich zurückblicke, spüre ich Dankbarkeit und freue mich über jeden einzelnen Moment.

Wintersonnenwende 2024: Wie in jedem Jahr haben wir auch in diesem Jahr die Wintersonnenwende gemeinsam gefeiert. Wir, das sind 2 Freundinnen und ich, die sich jeden Monat einmal zum Tarot-Abend treffen und das schon seit vielen Jahren. In jedem Jahr versuchen wir uns im Dezember am Abend der Wintersonnenwende zu treffen. Auch in diesem Jahr hat es wieder geklappt. Ich liebe diese Treffen. Feuer, Karten legen und das Jahr verabschieden. Unser nächstes Treffen ist dann gleich Anfang Januar um unsere Jahreskarten für 2025 zu ziehen.

Wintersonnenwende 2024 mit Kerstin, Astrid und Kirsten

Ein neues Auto: Mein neues Auto findet seinen Weg zu mir. Nachdem mich Ende 2023 mein kleiner weißer Fiat 500 verlassen hat und ich ein Jahr kein eigenes Auto hatte, bin ich seit ein paar Wochen wieder stolze Besitzerin eines neuen Autos. Es hat schon etwas gebraucht, bis ich mich für ein neues Auto entscheiden konnte. Die Trauer über den Verlust meines kleinen Schnuckels war doch sehr groß. Dann im November, urplötzlich stand es da. Schockverliebt war es innerhalb von 2 Wochen meins. Es ist kein Fiat 500 aber es ist weiß.

Zum Abschied an meinen kleinen Fiat 500

Tage am See: Leider habe ich es in diesem Jahr viel zu wenig genutzt und mich mit meinem Standup-Board ins Wasser begeben. Das wird in 2025 anders. Die schönste Zeit ist früh am Morgen. Es ist noch sehr ruhig und die Natur wacht langsam auf. Dann mitten auf dem See, ich liebe das. Ab 11.00 Uhr wird es dann voll und ich packe wieder meine Sachen.

Ich im See, mit meinem Board

Besuche in der Natur: Der Wald ist für mich eine pure Energiequelle. Hier kann ich durchatmen und meinen Gedanken nachhängen oder einfach nur die Natur genießen. In diesem Jahr habe ich einen Ort in der Eilenriede in Hannover erneut aufgesucht. Die Eilenriede ist ein riesiger Wald mitten in Hannover. Im Jahr davor hatte ich hier einen riesigen Teppch Bärlauch entdeckt. Es scheint, als ob der halbe Wald voll Bärlauch ist. Ein so schöner Anblick, es fühlt sich einfach nur gut an und es riecht unglaublich gut. Ich gehe auch gern mit meiner Tochter, die in Hannover lebt, in diesen Wald.

Besuch in der Natur | Wenn Frau das Gras wachsen hört
Ich mitten in einem Wald voller Bärlauch

Mehr wunderbare Augenblicke:

  • 🧡Hautarztbesuch, Kontrolluntersuchung, alles ist gut, es ist gar nichts los, Freudentanz.
  • 🧡Ein Besuch im 12-Kreis-Labyrinth in Hille bei Sylvia Bollmeier. Ein wunderbarer Nachmittag.
  • 🧡Mein Arbeitsverhältnis gekündigt.
  • 🧡Die Ausbildung zum Matrix-Energie-Coach abgeschlossen.
  • 🧡Ein Kurzurlaub mit meiner Freundin Astrid nach Holland
  • 🧡Ich bin Teilnehmerin des Jahresrückblogs 2024 mit Judith Peters

Mein Fazit in 2024

Worauf ich wirklich stolz bin

Ich bin stolz auf mich, dass ich mich innerlich immer wieder zentrieren konnte und meinen Weg gegangen bin. Dass ich meine letzten Arbeitstage genau so kreiert habe, wie es sich für mich richtig angefühlt hat. Das ich bei meinen Werten geblieben bin und meine Vorstellung von Abschied verwirklicht habe.

Jetzt so im Rückblick bin ich stolz auf das, was ich in diesem Jahr an neuen Dingen gelernt habe.

Die beste Entscheidung die ich für mich in 2024 getroffen habe

Meine allerbeste Entscheidung war die Kündigung bei meinem Arbeitgeber um Rente beantragen zu können. Ich feiere das jeden Tag. Es wird mir mehr und mehr bewusst, was es bedeutet, aus diesem Hamsterrad ausgestiegen zu sein. Nicht mehr mitzumachen in diesem wenig wertschätzenden und stressigen Bereich. Endlich die Dinge zu tun, die meinen Werten entsprechen und die mir ein gutes Gefühl geben. Frei von irgendwelchen Vorschriften, Prozessen und Regeln, die selbst von Vorgesetzen nicht eingehalten werden und die teilweise so unsinnig sind.

Interessante und wichtige Erkenntnisse

  • Eine Person kann in einem Jahr dreimal umziehen.
  • Ich kann ein Ruhepol für andere Menschen sein.
  • Manche Menschen drücken mir immer noch die Knöpfe.
  • Das Richtige kommt zum richtigen Augenblick.
  • Einen Dachboden auszumisten und alte Dinge wegzuwerfen macht frei.
  • Wie man alte Farbreste, -töpfe und Farben richtig entsorgt.
  • Einmal die Woche Aqua-Fitness, wie gut das tut.
  • Bei mir und meinen Werten bleiben, egal was andere Menschen sagen.
  • Mir eine Handyfreiezeit einräumen.
  • Welche Lebensmittel tun mir gut und welche sollte ich meiden.
  • Mehr Zeit in der Natur verbringen.
  • Es ist so wertvoll Menschen um sich zu haben, auf die man sich verlassen kann.
  • Einen sicheren Hafen zu haben.
  • Freundschaft ist nicht an Bedingungen gebunden.
  • Nicht jeder Auftrag, zu der ich als Coach gebucht werde, ist ein Erfolg.

Eine wichtige Lektion habe ich in 2024 gelernt

Wie wertvoll Werte sind. Hierzu habe ich in diesem Jahr einen kleinen Beitrag auf meiner Über-Mich-Seite verfasst, ich zitiere ihn hier einfach mal.

Mit mir selbst ehrlich, wertschätzend und respektvoll zu sein, mir selbst zu vertrauen und mit Freude mein Leben zu leben, sind für mich unschätzbare persönliche Werte. Mich selbst nicht so ernst zu nehmen und oft über mich selber lachen, das liebe ich an mir. Authentisch sein, auch wenn es mal nicht so glatt läuft und da kommt wieder die Ehrlichkeit ins Spiel. Mir selbst zu vertrauen gibt mir das Vertrauen ins Leben.

Diese Werte, alle zusammen sind es, welche mir meine innere Freiheit schenken. Freiheit ist mein höchster Wert, er lässt mich Glück und Erfüllung spüren. Meine innere Freiheit ist es, für die ich gehe und wofür ich brenne.

Wofür ich in 2024 dankbar bin

Ich bin noch da. In den vergangenen Monaten gab es einige Frauen in meinem Umfeld mit der Diagnose Brustkrebs. Gefühlt werden es immer mehr Frauen, die an Brustkrebs erkranken. Es erschüttert mich jedes Mal, denn ich weiß, was das heißt. Ich selbst hatte 2002 Brustkrebs und für mich ist jeder Tag ein Geschenk. Jeden Morgen danke ich dafür, dass ich noch da bin.

Ich danke für all die Erfahrungen die ich in diesem Jahr machen durfte, auch wenn manchmal die Widerstände groß waren. Ich danke für neue Begegnungen und alte Freundschaften. Ich bin an mir gewachsen.

Ich im Wald, mein zweites zu Hause

Was lasse ich im alten Jahr

Ich bin eine Freundin der Rauhnächte. Jedes Jahr schreibe ich meine 13 Wünsche auf kleine Zettel, falte sie und lege sie in eine kleine grüne Filztasche. Für mich beginnen die Rauhnächte am 21.12., von da an verbrenne jeden Abend einen Zettel. Auf den Zetteln stehen Wünsche für das neue Jahr und auch Wünsche, was sich auflösen soll und was in 2024 bleiben soll. 12 Zettel werden verbrannt. Der 13 Zettel ist für mich. Welcher Wunsch hier geschrieben steht, ist der, um den ich mich selbst kümmern darf. Ich bin gespannt, welcher Wunsch übrig bleibt und was meine Aufgabe sein wird.

Was ich auf jeden Fall im alten Jahr lasse, ist der Stress, den der Hausverkauf mit sich gebracht hat.

Mein Jahr 2024 in Zahlen

Ich bin kein Zahlenmensch. Zahlen sind für mich unverständlich. Ich habe es nicht so damit. Gleich mal auf meine Liste für 2025 schreiben. Das will ich lernen.

Also, was ich herausgefunden habe,

  • 30 Follower habe ich auf Instagram
  • 9 Beiträge habe ich bisher auf Instagram veröffentlicht
  • 66 Newsletter-Abonnentinnen sind es schon
  • 78 Freunde habe ich auf Facebook
  • 3 Blog-Artikel wurden bisher von mir veröffentlicht

Mein Ausblick auf 2025

Welche Abenteuer erlebe ich und worauf freue ich mich

Ein großes Abenteuer wird sein, bei der The Content Society mitzumachen. Es fühlt sich jetzt schon aufregend an. Ich freue mich darauf, mehr über das Bloggen zu lernen.

Ich habe ein Angebot bekommen und muss mich bis zum Sommer 2025 entscheiden, ob ich mitfahren will. Ein ehemaliger Kollege hat Alaskan Huskys und möchte im Januar 2026 am Schlittenhundrennen in Norwegen teilnehmen. Er hat mich gefragt, ob ich Lust habe, ihn zu begleiten. Details weiß ich noch nicht, es klingt auf jeden Fall unglaublich spannend und wäre ein riesiges Abenteuer. Ich halte Euch auf dem Laufenden, ob das wirklich klappt. Auf jeden Fall muss ich in 2025 meine Kondition verbessern, also mehr Sport.

Dieses Jahr wird anders als alle anderen. Eine neue Tages- und Wochenstruktur muss her. Für mich komplett neu. Bin gespannt, wie sich das entwickelt, denn ich bin jetzt frei in meinen Entscheidungen und meinen Planungen. Keine festen Arbeitszeiten mehr.

Welche Projekte sind für 2025 geplant

Meine Website braucht dringend ein Makeover. Eigentlich wollte ich damit schon längst begonnen haben. Für 2025 steht das definitiv auf meiner To-do-Liste.

Es wird Zeit für einen Enneagramm-Workshop, auch diesen habe ich auf meine To-do-Liste geschrieben. Wie sich dieser gestalten wird und wie genau dieser Workshop aussehen soll, bewegt sich zur Zeit noch in meine Kopf. Heute kam mir die Idee, eine Kategorie zum Thema Enneagramm, im Blog festzulegen und dort über das Enneagramm zu schreiben. Bin gespannt, ich schreibe es erstmal mit auf meine To-do-Liste.

Freitagsmädels soll wieder an den Start gehen. Ich hatte in diesem Jahr schon einen Workshop geplant, dieser fand nicht statt, es gab leider keine Anmeldungen. Ich schätze der Zeitpunkt war nicht richtig gewählt und die Werbung für diesen Workshop war nicht ausreichend.

Ein Flyer über Freitagsmädels

Was ich jetzt noch herausgefunden habe, ich will Zahlen und Statistik lernen. Also auf gehts, lernen, wo finde ich welche wichtigen Zahlen und Daten bezüglich meiner Website und meines Blogs. Ein weiterer Punkt auf meiner To-do-Liste.

Wie Du in 2025 mit mir arbeiten kannst

Mir ist es eine Freude und eine Herzensangelegenheit, Frauen darin zu unterstützen, sich selbst zu finden. In Gesprächen fällt mir immer wieder auf, dass viele Frauen nicht wissen, wer sie wirklich sind und was sie ausmacht. Wenn Du bereit bist, Dich selbst kennenzulernen, mit all Deinen Ecken und Kanten, unterstütze ich Dich gern.

Bei manchen Frauen ist der Wunsch nach Veränderung groß. Sie fühlen sich überfordert und haben das Gefühl, sich selbst und allen anderen nicht mehr gerecht werden zu können. Der eigene Anspruch ist emens hoch. Unzufriedenheit macht sich breit. Manchmal es auch die Überforderung durch die Doppelbelastung, denn viele Frauen managen eben ein Familienunternehmen und sind nebenbei noch berufstätig.

Wenn Du etwas in Deinem Leben verändern möchtest, bisher aber noch keinen Plan hast, wie das gehen soll und Dir auch der Mut fehlt, den ersten Schritt zu gehen, lass uns reden. Das könnte Dein erster Schritt sein.

Was Du noch wissen solltest: Wenn Du mit mir arbeitest, bestimmst Du Dein Tempo und bist frei in Deinen Entscheidungen. Erstmal kommt alles auf den Tisch und dann wird sortiert. Gemeinsam bringen wir Licht ins Dunkel, das verschafft Klarheit und Raum für Gedanken, Impulse und Ideen. Du entwickelst mit mir zusammen Deine Lösungsstrategien. Mit Empathie und Respekt begleite und unterstütze ich Dich. Ein wertschätzender Umgang ist mir wichtig. Ich biete Dir mein Knowhow, meine Erfahrung und meine Tools. Mehr über mich und meine Arbeit findest Du auf meiner Website, schau Dich hier einfach mal um. Schreibe mir an info@kerstinwilke.de oder fülle direkt das Kontaktformular auf der Website aus, ich melde mich dann bei Dir.

Das bin ich, Kerstin Wilke und ich liebe das Leben

Mein Motto für 2025

Tue das, was sich für Dich richtig anfühlt, egal was andere erwarten oder sagen.

Mein Satz für 2025: Wir können uns verändern und das ein Leben lang.

Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr.

MärchenZeit

MärchenZeit

Es ist Ende November und das Jahr neigt sich dem Ende. Eine besondere Zeit beginnt. Magie liegt in der Luft. Nicht nur Plätzchenduft und bunte Lichter schmücken den Dezember. Es ist auch die Zeit der Archetypen, der Märchen und der Mythen. Die Vorbereitungen für die Rauhnächte werden getroffen und die Orakelkarten bereitgelegt.

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